Zagora  

Aufgrund ihrer exponierten Lage war Zagora früher eine große, bedeutende Karawanenstation auf dem Weg  in den Süden. Hierfür steht die bekannte Hinweistafel  „Tombouctou 52 Jours“. Soweit kommt man wegen der geschlossenen Grenzen jetzt zwar nicht mehr mit einer Handelskarawane, aber  für die  „Erlebnis“-Karawanen ist hier immer noch das Eingangstor zur marokkanischen Sahara. Nach wie vor ein wichtiger militärischer Siedlungsvorposten  vor der Wüste  <alte Kasbah-Festung der französischen Fremdenlegion im Ortskern>.
Heute ist der ehemalige Oasenort zur Provinzhautstadt herangewachsen, mit einem neuen im Kasbah-Stil erbauten herausragenden Rathaus. Die Bewohner leben  hauptsächlich vom Oasenanbau (überwiegend Datteln) und zunehmend vom Erlebnistourismus. Lohnenswert ist ein Besuch des   großen, bunten Regionalmarkts <Mittwoch, Sonntag>, wenn sich hier die traditionell gekleideten Berber  aus Stadt und Land einfinden.
Inzwischen wurde ein Regional-Flughafen fertig gestellt <zur Zeit noch nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben>. 

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